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Kleiner Saisonrückblick

Angefangen hat meine „Lauf-Saison 2017“ im November des letzten Jahres. Das Training zeigte rasch erste Resultate. Im Mai 2017 dann der Auffahrtslauf-Halbmarathon in St.Gallen. Mein Ziel, unter 1h 40min zu laufen, verfehlte ich um 1.5min. Dies beunruhigte mich aber überhaupt nicht. Gegen Ende Mai spürte ich zum ersten Mal leichte Schmerzen in der rechten Ferse. Zwei Wochen später hatten diese Schmerzen einen Namen: Fersensporn (!).  Da mich der Fersensporn beim Laufen nicht behinderte, unternahm ich noch nichts dagegen. Als erstes versuchte ich nur die Ursache herauszufinden, damit es nicht mehr schlimmer werden würde. Anfang Juli bekam ich dann auch noch eine Lungenentzündung.

Dies alles hielt mich aber nicht von einem Start in Davos ab. Mir war völlig klar, dass ich nicht die volle Leistung abrufen konnte. Ich wollte einfach nur so lange laufen wie es mir Spass bereitete und ich keine Schmerzen hatte (ausser den „normalen“, dazugehörenden Schmerzen). Nach 65km/3000 Höhenmeter oder 12h war dieser Punkt leider schon erreicht und ich musste aufgeben.

In der Zwischenzeit ist fast ein Monat vergangen und es bereitet mir Spass „nicht“ zu Laufen. Meine Erholungsphase wird sicher noch bis Ende Oktober dauern. Wieviel ich in dieser Zeit Laufen oder überhaupt Sport treiben werde, weiss ich noch nicht. Die Physiotherapie zeigt erste Resultate und die Schmerzen in der rechten Ferse werden immer weniger.

 

Bin auf dem richtigen Weg

Eine Früh- und eine Nachtschicht und eine leichte Erkältung führten dazu, dass ich diese Woche etwas weniger trainiert habe. Kommende Woche beginne ich mit einem Ruhetag. Die folgenden Tage werde ich jeweils mit dem Rad zur Arbeit fahren. Von Karfreitag bis Ostermontag werde ich dann versuchen, jeden Tag mindestens einenHalbmarathon zu laufen.

Diese Halbmarathons werde ich jeweils am Vormittag (ab ca. 07.30 Uhr) um den Gübsensee laufen. Ich bin schon öfters über Ostern (oder einfach so) viele Runden um den Gübsensee gelaufen. Das erste Mal im 2009 (1. Oster-Halbmarathon-Serie), im 2010 (1. Oster-Marathon-Serie) oder im 2012 einfach so 50km um den See.

Trainings mit leerem Magen

Diese Woche arbeitete ich sehr unregelmässig. Darum waren nur kurze Trainings möglich. Damit die Läufe aber doch etwas spezielles hatten, lief ich die drei längeren Läufe (7-10km) jeweils mit fast leerem Magen. Ich lief jeweils auf fast direktem Weg durch das Zentrum der Stadt St.Gallen nach Hause. Mein Körper lernte dadurch effizienter aus Fett Energie zu gewinnen und ich musste nebenbei mit dem „Inneren Schweinehund“ kämpfen (und besiegen lernen). Bin mit dem Resultat der Trainingswoche absolut zufrieden.

Die nächste Woche liegt vielleicht ein verlängerter Trainingslauf auf dem Heimweg drin. Mitte August habe ich dann noch einen längeren Tail-Lauf geplant. Wohin ich laufen werde, weiss ich aber noch nicht.