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Klosterspitz und Hundwiler-Höhi – in der Nacht

Da es am Abend plötzlich sehr schönes Wetter wurde, entschied ich mich spontan doch noch etwas länger Laufen zu gehen. Um halb neun Uhr startete ich und lief Richtung Stein. Kurz vor Appenzell wurde es dann dunkel. Das Ziel dieses Laufes war ganz klar das Laufen mit der Stirnlampe zu üben. Via Appenzell lief ich nach Weissbad. Von dort ging es dann hinauf auf den Klosterspitz. Das nächste Ziel war die Hundwiler-Höhi. Den Weg dorthin kannte ich aber nicht. Ich fand den Weg nach Gonten relativ gut. Doch der nun folgende Aufstieg wollte einfach nicht aufhören. Um 1 Uhr nachts war ich auf der Hundwiler-Höhi. Nach einer kurzen Verpflegungspause lief ich dann nach Hundwil hinunter. Via Tobelbrücke und Saum lief ich wieder nach Hause. Gegen Ende musste ich schon ein bisschen „kämpfen“, denn ich war seit ca. 18h wach und wurde müde. Am Liebste hätte ich auf einer Bank ein Nickerchen gemacht…

Ich lief in 5h 32min 43.4km mit 1904 Höhenmetern. Zur Strava-Datei.

Ein Marathon nach der Nachtschicht

Mein heutiges Trainingsziel war einfach: Ein Marathon musste es werden…

Ich lief wiederum direkt nach der Nachtschicht in St.Gallen los. Als erstes führte mich mein Weg auf die Hohe Buche bei Trogen AR. Etwas unterhalb der Hohen Buche ging die Sonne auf und es wurde wärmer. Der Abstieg nach Bühler bereitete mir keine Probleme. In Bühler fand ich dann einen Wegweiser nach Appenzell. Dieses Teilstück wurde eine mentale Herausforderung für mich. Appenzell wollte einfach nicht in mein Blickfeld kommen. Immer wieder ein Hügel oder eine

Blick auf Säntis und Kronberg

Blick auf Säntis und Kronberg

Wiese, die überquert werden musste. Ich war wohl der glücklichste „Tourist“ in Appenzell als ich in der Nähe des Brauereiplatzes stand und ein Foto machte. Bis jetzt war ich 2h 45min gelaufen. Die nächste Etappe führte mich auf die Hundwiler-Höhi. Die Aussicht auf Säntis und Kronberg, während des Aufstieges, war wunderschön. Auf dem „Gipfel“ der Hundwiler-Höhi, bei der Feuerstelle, gönnte ich mir die einzige Pause der ganzen Tour (Laufzeit bis jetzt 4h, 26km). Frisch gestärkt begab ich mich auf den Weg Richtung Hundwil. Heute ging das Abwärtslaufen bedeutend besser als letzte Woche. Von dort lief ich über die „Sprechende Brücke“ nach Saum (Herisau AR).

Da mir auf dem Saum noch ca. 5km fehlten um den Marathon zu erreichen, lief ich die erste Zusatzschlaufe um die Sturzenegg. Als ich beim Gübsensee war, fehlten immer noch 2km. Also lief ich auch noch eine „Ehrenrunde“ um den Gübsensee.

Nach 6h 6min und 42.6km/1778m war ich wieder zu Hause. Gegen Ende musste ich zwar etwas „beissen“. Trotzdem war es aber ein schöner, gemütlicher Lauf mit Wiederholungsgefahr.

Weitere Fotos vom Trainingslauf findet ihr hier.

Rückenwind im Rheintal

Rückenwind im Rheintal

Heute fuhr ich von St.Gallen nach Horn, Rorschach, St.Margrethen, Altstätten nach Oberriet. Von dort fuhr ich via Eschberg nach Appenzell. Als Dessert fuhr ich noch nach Waldstatt und über den Saum nach Hause.

Insgesamt fuhr ich heute 95.5km / 3h 43min / 1721m. Morgen lege ich einen Ruhetag ein. Am Freitag gehe ich ev. etwas Laufen und am Samstag ist dann der Bodensee-Radmarathon.

Hier findest Du die Strava-Datei: Rückenwind im Rheintal.