Klosterspitz und Hundwiler-Höhi – in der Nacht

Da es am Abend plötzlich sehr schönes Wetter wurde, entschied ich mich spontan doch noch etwas länger Laufen zu gehen. Um halb neun Uhr startete ich und lief Richtung Stein. Kurz vor Appenzell wurde es dann dunkel. Das Ziel dieses Laufes war ganz klar das Laufen mit der Stirnlampe zu üben. Via Appenzell lief ich nach Weissbad. Von dort ging es dann hinauf auf den Klosterspitz. Das nächste Ziel war die Hundwiler-Höhi. Den Weg dorthin kannte ich aber nicht. Ich fand den Weg nach Gonten relativ gut. Doch der nun folgende Aufstieg wollte einfach nicht aufhören. Um 1 Uhr nachts war ich auf der Hundwiler-Höhi. Nach einer kurzen Verpflegungspause lief ich dann nach Hundwil hinunter. Via Tobelbrücke und Saum lief ich wieder nach Hause. Gegen Ende musste ich schon ein bisschen „kämpfen“, denn ich war seit ca. 18h wach und wurde müde. Am Liebste hätte ich auf einer Bank ein Nickerchen gemacht…

Ich lief in 5h 32min 43.4km mit 1904 Höhenmetern. Zur Strava-Datei.

Abends auf die Hundwiler-Höhi

Heute Abend lief ich spontan von zu Hause aus über Hundwil auf die Hundwiler-Höhi. Bis auf die Hundwiler-Höhi benötigte ich „nur“ 1h 32min. Das ist persönliche Bestzeit! Nach einem kurzen Fotohalt lief ich gleich weiter nach Stein. Von dort ging es dann via Kubel nach Winkeln. Da ich etwas schneller als erwartet war, konnte ich nur noch die letzen 2-3km im Schein der Stirnlampe laufen.

Die gesamte Distanz betrug 22.1km mit 1193 Höhenmeter. Die Laufzeit betrug 2h 54min. Zur Strava-Datei

 

Auffahrtslauf-Halbmarathon 2017

Mein Ziel für den diesjährigen Auffahrtslauf war eine Laufzeit unter 1h 40min.

Ich reihte mich also schon beim Start in der Nähe des „Pace-Maker 1:40“ ein. Bis zum Wendepunkt beim Kloster St.Gallen war ich immer ein paar Schritte hinter ihm. Auf dem Weg zur Kreuzbleiche konnte ich dann aufschliessen. Das Tempo war angenehm und es wurde sogar geplaudert. Beim Verpflegungsposten in der Spisegg wurde ich dann etwas langsamer und er „lief“ mir davon. Bis ins Ziel konnte ich ihn nicht mehr einholen. Mein Tagesziel, unter 1h 40min zu laufen, konnte ich also nicht mehr erreichen. Trotzdem versuchte ich aber noch etwas schneller zu laufen, damit ich mich „ärgern“ konnte, weil es so knapp nicht reichte. Nach 1h 41min 28.5sec lief ich ins Ziel.

Ich fühlte mich während des gesamten Laufes super und fühlte mich wohl. Auch wenn ich mein erstes Jahresziel nicht erreichte, bin ich nicht traurig. So habe ich wenigstens schon ein Ziel für das nächste Jahr, falls ich wieder am Auffahrtslauf starte.

Zur Strava-Datei.