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Trainingspause verlängert

Nach zwei erfolgreichen Jahren hatte ich mir für dieses Jahr folgende vier Ziele gesetzt:

  1. Auffahrtslauf-Halbmarathon unter 1h 40min laufen
  2. beim Irontrail T214 ins Ziel kommen
  3. mindestens 3000km laufen
  4. über 125’000 Höhenmeter laufen

An meinem Trainingsplan nahm ich nur wenige Änderungen vor. In den ersten Monaten lief auch alles gut. Im Mai dann der erste Test (Auffahrtslauf-Halbmarathon). Das gesetzte Ziel verfehlte ich nur knapp. Also kein Grund zur Sorge. Ich trainierte weiter und spürte auch kleine Leistungssteigerungen. Mein Jahresziel, der T214, kam immer näher. Vier Wochen vor dem Irontrail bekam ich eine Lungenentzündung. Trotzdem startete ich in Davos. Auf den ersten 50km bereitete mir das Laufen einfach nur Spass und ich kam richtig gut vorwärts. Im Abstieg von der Fuorcla Crap Alv nach Samedan bekam ich dann grosse Probleme. Mein Körper gab mir unmissverständliche Signale. Ich hörte auf ihn und gab in Samedan auf. Mein zweites Jahresziel erreichte ich auch nicht.

Der Fersensporn war dann doch hartnäckiger als ich zuerst dachte. Laufen war nur beschränkt möglich. Darum entschloss ich mich die Erholungsphase bis Ende Jahr zu verlängern. Dadurch erreichte ich auch mein drittes und viertes Jahresziel nicht.

Für das kommende Jahr habe ich keine Pläne. Ich werde meine langen Trainingsläufe und Wettkämpfe nach Lust und Laune planen.

Bericht vom Jungfrau-Marathon 2017

Mein 6. Jungfrau-Marathon gehört nun schon eine Woche der Vergangenheit an. Fotos gibt es diesmal leider keine… Dafür ein Video vom Veranstalter und den Bericht von mir.

Mein Bericht vom Jungfrau-Marathon 2017

Mein Video vom Jungfrau-Marathon 2017

Kleiner Saisonrückblick

Angefangen hat meine „Lauf-Saison 2017“ im November des letzten Jahres. Das Training zeigte rasch erste Resultate. Im Mai 2017 dann der Auffahrtslauf-Halbmarathon in St.Gallen. Mein Ziel, unter 1h 40min zu laufen, verfehlte ich um 1.5min. Dies beunruhigte mich aber überhaupt nicht. Gegen Ende Mai spürte ich zum ersten Mal leichte Schmerzen in der rechten Ferse. Zwei Wochen später hatten diese Schmerzen einen Namen: Fersensporn (!).  Da mich der Fersensporn beim Laufen nicht behinderte, unternahm ich noch nichts dagegen. Als erstes versuchte ich nur die Ursache herauszufinden, damit es nicht mehr schlimmer werden würde. Anfang Juli bekam ich dann auch noch eine Lungenentzündung.

Dies alles hielt mich aber nicht von einem Start in Davos ab. Mir war völlig klar, dass ich nicht die volle Leistung abrufen konnte. Ich wollte einfach nur so lange laufen wie es mir Spass bereitete und ich keine Schmerzen hatte (ausser den „normalen“, dazugehörenden Schmerzen). Nach 65km/3000 Höhenmeter oder 12h war dieser Punkt leider schon erreicht und ich musste aufgeben.

In der Zwischenzeit ist fast ein Monat vergangen und es bereitet mir Spass „nicht“ zu Laufen. Meine Erholungsphase wird sicher noch bis Ende Oktober dauern. Wieviel ich in dieser Zeit Laufen oder überhaupt Sport treiben werde, weiss ich noch nicht. Die Physiotherapie zeigt erste Resultate und die Schmerzen in der rechten Ferse werden immer weniger.