Ein Marathon nach der Nachtschicht

Mein heutiges Trainingsziel war einfach: Ein Marathon musste es werden…

Ich lief wiederum direkt nach der Nachtschicht in St.Gallen los. Als erstes führte mich mein Weg auf die Hohe Buche bei Trogen AR. Etwas unterhalb der Hohen Buche ging die Sonne auf und es wurde wärmer. Der Abstieg nach Bühler bereitete mir keine Probleme. In Bühler fand ich dann einen Wegweiser nach Appenzell. Dieses Teilstück wurde eine mentale Herausforderung für mich. Appenzell wollte einfach nicht in mein Blickfeld kommen. Immer wieder ein Hügel oder eine

Blick auf Säntis und Kronberg

Blick auf Säntis und Kronberg

Wiese, die überquert werden musste. Ich war wohl der glücklichste “Tourist” in Appenzell als ich in der Nähe des Brauereiplatzes stand und ein Foto machte. Bis jetzt war ich 2h 45min gelaufen. Die nächste Etappe führte mich auf die Hundwiler-Höhi. Die Aussicht auf Säntis und Kronberg, während des Aufstieges, war wunderschön. Auf dem “Gipfel” der Hundwiler-Höhi, bei der Feuerstelle, gönnte ich mir die einzige Pause der ganzen Tour (Laufzeit bis jetzt 4h, 26km). Frisch gestärkt begab ich mich auf den Weg Richtung Hundwil. Heute ging das Abwärtslaufen bedeutend besser als letzte Woche. Von dort lief ich über die “Sprechende Brücke” nach Saum (Herisau AR).

Da mir auf dem Saum noch ca. 5km fehlten um den Marathon zu erreichen, lief ich die erste Zusatzschlaufe um die Sturzenegg. Als ich beim Gübsensee war, fehlten immer noch 2km. Also lief ich auch noch eine “Ehrenrunde” um den Gübsensee.

Nach 6h 6min und 42.6km/1778m war ich wieder zu Hause. Gegen Ende musste ich zwar etwas “beissen”. Trotzdem war es aber ein schöner, gemütlicher Lauf mit Wiederholungsgefahr.

Weitere Fotos vom Trainingslauf findet ihr hier.

Auf die Hundwiler-Höhi gelaufen

Heute hatte ich um 04:30 Uhr morgens Feierabend. Nach dieser Nachtschicht wollte ich noch mindestens 3h laufen gehen. Als ich in St.Gallen loslief, war es noch dunkel. Bereits nach wenigen Kilometern zog ich die Regenjacke an, weil mir kalt wurde. Ich lief nach St.Georgen und dann weiter nach Teufen. Von dort lief ich Richtung Haslen. In der Nähe vom Leimensteig sah ich die Hundwiler-Höhi. Jetzt war klar, ich muss heute da hinauf!

DSCN3120

Blick Richtung Kronberg und Säntis

Wegen der Aussicht bin ich heute definitiv nicht auf die Hundwiler-Höhi gelaufen. Kurz vor der Ochsenhöhi kam ein böenartiger, kalter Wind auf. Dafür wurde die Weitsicht etwas besser, was mir aber nichts nützte, da ich nicht im kalten Wind stehenbleiben wollte. Nach 2h 54min war ich auf der Hundwiler-Höhi. Ohne anzuhalten lief ich gleich weiter. Vor Hundwil begann es dann zu regnen. Dies änderte sich dann nicht mehr und in Stein musste ich dann sogar die Regenhose und Mütze anziehen, damit ich nicht zu frieren begann.

Trotz fehlendem Wetterglück hat der Lauf Spass gemacht. Dies war mein erster Trainingslauf mit dem Salomon-Rucksack und Fronttasche. Der Rucksack störte mich nie und ich werde ihn nun immer wieder etwas schwerer packen, damit ich im Sommer auch längere Touren laufen kann.

Ich lief in 4h 39min / 31.3km / 1473 Höhenmeter.

Blick Richtung St.Gallen

Blick Richtung St.Gallen

 

 

Foto vom Auffahrtslauf 2016

Das Tagesziel von 1h 45min im Fokus

Das Tagesziel von 1h 45min im Fokus.

Ich habe doch noch ein Foto von mir gefunden. Hier hatte mich der Pacemaker wieder eingeholt. Kurze Zeit später konnte ich ihn wieder distanzieren und sah ihn erst im Ziel wieder.

Da ich den Fotografen verpasst hatte, konnte ich leider nicht lächeln…